Fallstudie
3D-gedruckte Drohnenzellen und autonome Flugsoftware
KundeVendenis — first-party R&D

Fallstudie
KundeVendenis — first-party R&D

400 Hz
Regelschleifenrate an Bord
3×
Schnellere Zellen-Iteration
0
Bedienereingriffe im autonomen Flug
100%
Im Haus entwickelter Stack
Kleine unbemannte Fluggeräte entstehen meist aus zwei getrennten Welten: Zellen, die für klassische Werkzeuge konstruiert sind, und Flugstacks aus generischen Komponenten. Das Ergebnis sind langsame strukturelle Iterationen, eine schlechte Passung von Hardware und Software und eine Autonomie, die dem Funklink mehr vertraut als dem Fluggerät. Vendenis wollte diese Lücke als eigene F&E schließen — ein einziges Engineering-Programm für die druckbare Struktur, die Bordsoftware und die Autonomie dazwischen.
Der Struktur-Track entwickelt professionelle Zellenstrukturen für additive Fertigung im großen Maßstab — Gittergeometrien, die zuverlässig in Verteidigungs- und Industriequalität drucken, mit dokumentierten Toleranzen und reproduzierbaren Serienbauten. Der Software-Track entwickelt den hochwertigen Flugstack: Motorsteuerung in Echtzeit, Sensorfusion und Fail-Safe-Verhalten sowie Entscheidungen an Bord, die Missionen voll autonom planen und abschließen — ohne Bedienereingriff im Normalflug.
Die Bordsoftware läuft als geschichtetes Echtzeitsystem: ein Steuerkern, der Motorschleifen mit bis zu 400 Hz treibt, eine Navigations- und Entscheidungsschicht, der die Mission gehört, und ein Telemetriedienst, der den Zustand zum Boden streamt, ohne je flugkritisch zu sein. Jeder Build wird zuerst in der Simulation validiert — Flugdynamikmodelle und Szenariobibliotheken treiben tausende virtuelle Flüge, und Hardware-in-the-Loop-Prüfstände spielen dieselben Szenarien gegen reale Elektronik ab, bevor ein Test in der Luft stattfindet.
Die Zellenbibliothek iteriert inzwischen rund dreimal schneller als werkzeuggebundene Designs, und jede gedruckte Generation trägt ihre Strukturdokumentation mit sich. Der Autonomie-Stack ist vom assistierten Flug zu voll autonomen Missionen mit Entscheidungen an Bord gereift — nach einer Disziplin: simulieren, validieren, dann fliegen. Die Fähigkeit steht Kundenprogrammen entlang der gesamten Drohnen-Wertschöpfungskette zur Verfügung, vom Komponentenhersteller bis zur Komplettfahrzeug-Initiative.


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